Das Streben nach immer neuen Rekorden und Bestleistungen ist die Grundlage für die Optimierung bisheriger und Entwicklung neuer Sportgeräte. Neue Werkstoffe bieten das Potential, den Leichtbau zu forcieren. Für das Ziel, ein Gewichtsminimum zu erreichen und somit Vorteile gegenüber dem Konkurrenten zu erhalten, ist ein vollständiges Verständnis über die Eigenschaften der verwendeten Werkstoffe sowie der belastungsgerechten Auslegung eines Systems, zum Beispiel Mensch-Fahrrad-Umwelt, erforderlich.

Der Schutz von Sportlern vor Verletzungen hat höchste Priorität. Mithilfe von geeigneten hochdynamischen Werkstoffkenndaten und der Simulation von Prallvorgängen können Helme und Protektoren, welche im Rennsport (Motocross, Rennrad, Downhill), beim Eishockey, American Football oder Baseball Verwendung finden, optimiert werden, sodass bei gleichem Dämpfungsverhalten das Gewicht der Schutzkörper verringert werden kann, mit der Folge einer abnehmenden Belastung auf die Halswirbelsäule bei Helmen im Crashfall.

Sogar im Reitsport kann durch eine geeignete Wahl von Reitstollen, bei einer gesteigerten Leistungsperformance, welche im Nordmetall-Labor mittels hochdynamischer Reitstollenprüfung bestätigt wurde, die subjektive Verletzungsanfälligkeit des Pferdes verringert werden.

Um diese Ziele zu verfolgen, bieten wir Ihnen eine vollständige Werkstoffcharakterisierung als Eingangsdaten für Simulationen und Bauteilversuche bei hohen Prüfgeschwindigkeiten an.