Rotationsschlagwerke speichern die für den Versuch benötigte Energie in einem rotierenden Schwungrad. Für den Versuch wird bei Nenndrehzahl eine zweiarmige Kralle herausgefahren. Die Kralle trifft auf ein Joch am unteren Ende der Zugprobe.

Rotationsschlagwerk

220 kg Rotationsschlagwerk

Technische Daten:

  • 220 kg Rotationsmasse
  • Prüfgeschwindigkeit 1…40 m/s
  • Temperaturen: -196° C bis 1000° C

10 t Rotationsschlagwerk

Technische Daten:

  • Rotationsmasse von 10.000 kg
  • max. Prüfgeschwindigkeiten bis 12 m/s
  • max. Prüfkräfte bis 800 kN
  • Verformungsenergie bis 300 kJ

Belastungsart:

  • Zug
  • Kerbzug
  • Biegung

Belastungsart:

  • Zug
  • Kerbzug

Vorzüge:

  • extrem hohe Dehngeschwindigkeiten von 10e02 – 10e04 1/s möglich
  • gestoppte Zugversuche bei schlagdynamischer Belastung bis 10 m/s mit Spannungs-Dehnungsmessung
  • exakte Kraftmessung
  • Kombination mit optischen HG-Verformungsfeld– und HG-Wegmessverfahren
  • nahezu konstante Schlaggeschwindigkeit durch hohen Energieüberschuss
  • Prüfung von hoch- / höchstfesten und hochduktilen Werkstoffen

Vorzüge:

  • Komponentenprüfung unter Impaktbedingungen
  • Prüfung nichtskalierbarer Bauteile (z.B. Schweiß-, Löt-, Klebe- und Schraubverbindungen, Seile, Netze)
  • Kombination mit optischen HG-Weg– und HG-Verformungsfeldmessverfahren
  • konstante Schlaggeschwindigkeit durch hohe mechanische Überschussenergie
  • Prüfung von hoch- / höchstfesten und hochduktilen Werkstoffen
  • exakte Kraftmessung durch DMS-Messtechnik
  • dynamische Bauteilprüfung für Validierung numerischer Simulationen
  • Prüfung gekerbter Proben zur Versagenscharakterisierung
  • auch Prüfung von Schweiß-, Löt-, Klebe- und Schraubverbindungen möglich